1. „PORGY & ME“ ist ein eindrucksvoller und sehr persönlicher Film mit hervorragenden afroamerikanischen Künstler des New York Harlem Theatre. Die Solisten des Ensembles, die seit Jahrzehnten mit George Gershwins „Porgy & Bess“ erfolgreich um die Welt touren, zählen zu den Großen ihres Fachs. Trotz reicher Erfahrung an berühmten Opernhäusern haben sie es schwer, die von Weißen dominierte Opernwelt zu erobern. So auch Terry Cook, der die Rolle des Porgy bereits an der Metropolitan Opera in New York spielte, an der Mailänder Scala sowie in Venedig, Madrid, Paris, Rom sowie bei einer ausgedehnten Tournee durch die USA und nach Tokio. Im Film begleitet ihn seine Lebenspartnerin, die Regisseurin Susanna Boehm. Obwohl mit vielen Künstlern seit Jahren bekannt und vertraut, wird sie mit der Frage konfrontiert, ob sie als Weiße den richtigen Film über Schwarze machen könne. Selbst Alteouise DeVaughn, sie singt die Maria und steht Susanna Boehm sehr nahe, meint: „A white person can never totally understand what it means to be black…“
    Die Antwort darauf ist ein einfühlsamer Film, der leider nur für kurze Zeit gezeigt wird – und hoffentlich einem großen Publikum präsentiert wird: „Demnächst in diesem Theater“ oder auf DVD.

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