Berlinale: mit 66 Jahren…

Nicht ohne Häme stellt das Klatsch-Blatt „Berliner Kurier“ heute fest, dass die „Berlinale“ (wieder einmal) um ihren Glamourfaktor bangen muss. Die Eröffnungsparty sei bereits im Schatten von der UFA und Nico Hofmanns Opening-Event gestanden. Stimmt! Im Berlinale-Palast wurde bereits kurz nach Mitternacht aufgestuhlt! Bei der Konkurrenz soll die Chose bis zum frühen Morgen gegangen sein. Sogar bei der Film-und Medienstiftung NRW war gestern Abend mehr los!

Schlagzeilen machte Mr. Clooney nicht auf dem roten Teppich der Berlinale, sondern weil er mit Mrs. Merkel Kaffee getrunken hat. Vielleicht sollte Dieter Kosslick daran anknüpfen und nächstes Jahr seine Gäste und die Bundeskanzlerin gemeinsam zu Original Pforzheimer Gugelhupf nach Hause einladen…

Immerhin ist die Berlinale das erste Filmfestival der Welt, das auf einen Katalog verzichtet. Dafür gibts für die Journaille jede Menge kleiner Hefte zu den einzelnen Sektionen und eine Filztasche, die sich, glaube ich, ganz gut als Weinflaschentrage eignen könnte…

Ja, dann gibt es wieder – neben den Partys – Filme bei der Berlinale! So viele, das einen beim durchblättern des Programms die schiere Verzweiflung überkommt. Aber gemach!

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